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Kreiselpumpen sind neben einwirkenden korrosiven, thermischen und abrassiven Einflüssen besonders starken Belastungen durch hohe Strömungsgeschwindigkeiten und mechanischen Kräften ausgesetzt. Daher sind sie, verglichen mit statischen Anlagekomponenten, weitaus stärker gefährdet. Dies gilt nicht nur für Chemienormpumpen, sondern auch für scheinbar harmlose Einsatzfälle wie beispielsweise zur Förderung von Trinkwasser und Brauchwasser. Die häufigste, bei Kreiselpumpen anzutreffende Korrosionsart ist die Erosionskorrosion. Die folgende Auswahl zeigt typische sowie eher exotisch anmutende Schäden an Kreiselpumpen.
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Weit fortgeschrittene Graphitierung an verschiedenen Laufrädern aus Grauguß. Beim linken Beispiel führte ein Bewuchs durch Mikroorganismen zu dieser selektiven Korrosionsart. Das mittlere Laufrad war zur Förderung von säurehaltigem Glycerin eingesetzt. Beim rechten Exponat war ein geringer Anteil organischer Säure im Fördermedium enthalten. |
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Teillastkavitation im Eintrittsbereich eines Laufrades | ![]() |
Überlastkavitation am Austritt sowie in einem Kanal eines Laufrades | |
| Erosionskorrosion an der Welle aus 1.4462 einer vertikalen Kreiselpumpe nach 5 Monaten in hoko Schwefelsäure | ![]() |
Erosionskorrosion im Gehäuse einer Kreiselpumpe aus 1.4539 nach 4 Jahren in 300°C heißer Fettsäure | ![]() |
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| durch Chloride ausgelöste Erosions-korrosion am Gehäuse einer Panzerpumpe aus gehärtetem Stahlguß | ![]() |
Erosionskorrosion am Deckel einer Kühlwasserpumpe aus Aluminiumbronze nach 2 Jahren in Brackwasser | ||
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Spannungsriß am Laufrad einer Kreisel-pumpe aus PE nach 15 Monaten in einer sauren emulgatorhaltigen Waschlösung |
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| nach 3 Monaten Betrieb in 30% Salpetersäure durch interkristalline Korrosion zerstörtes Laufrad aus 1.4408 | ![]() |
Laufrad aus Grauguß nach 4 Jahren in einer Suspension mit Zementschlamm | Abrasionsverschleiß nach 18 Monaten im Eintrittsbereich einer Chemienormpumpe aus 1.4408 | |
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Extreme plastische Deformierung der laufradseitigen Paßfedernut einer Welle aus 1.4404, dadurch Verlust der Fixierung des Laufrades und Anlaufen am Gehäuse. Die Standzeit betrug nur wenige Wochen. Kurze Laufzyklen und eine fehlende Rückschlagklappe auf der Druckseite führten nach jedem Abschalten zum Rückschlag der Flüssigkeitssäule auf das Laufrad. Die jedesmal schlagartig einsetzende Drehrichtungsumkehr führte zur schnellen Zerstörung des Laufradsitzes. |
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